Alles über den Relaunch
Mehr als ein neues Design.
Warum wir unsere Marke neu gedacht haben.
Marken verändern sich dann, wenn Unternehmen klarer werden. Wenn sie wachsen. Wenn sie verstehen, wofür sie wirklich stehen — und welchen Beitrag sie für ihre Kunden leisten wollen.
Unser Relaunch ist deshalb weit mehr als ein neues Erscheinungsbild. Er ist Ausdruck einer Entwicklung, die uns seit Jahren begleitet: die konsequente Entscheidung, den Menschen ins Zentrum von Daten- und KI-Initiativen zu stellen.
Denn wir erleben täglich, warum viele Daten- und KI-Projekte scheitern.
Dateninitiativen funktionieren nicht, wenn wir Menschen wie Maschinen behandeln. Sie funktionieren nicht, wenn wir ignorieren, wie Entscheidungen tatsächlich getroffen werden und welche Bedürfnisse Menschen im Umgang mit Daten wirklich haben.
KI-Initiativen funktionieren nicht mehr, wenn Unternehmen ausschließlich nach dem nächsten Tool oder Use Case suchen. Die entscheidende Frage lautet vielmehr: Wer möchten wir als Unternehmen sein — und welchen echten Nutzen wollen wir für unsere Kunden schaffen?
Erst dann sollte Technologie ins Spiel kommen.
„AI first“ klingt ambitioniert. In der Realität ist es oft ein Irrweg.
„Mensch first“ ist der eigentliche Erfolgsfaktor.
Genau diese Haltung wollten wir mit unserem Markenrelaunch sichtbar machen. Nicht lauter. Nicht beliebiger. Sondern klarer.
Unsere neue Marke drückt aus, wie wir arbeiten, wie wir denken und woran wir glauben: Daten und KI entfalten ihren Wert erst dann, wenn sie Menschen stärken, Orientierung geben und bessere Entscheidungen ermöglichen.
Warum überhaupt ein Relaunch?
Datenkommunikation war immer eines unserer zentralen Themen. Und wir waren damit früh sichtbar.
Zu einer Zeit, in der viele Unternehmen Daten primär technisch gedacht haben, haben wir bereits darüber gesprochen, wie Menschen Daten verstehen, wie Entscheidungen entstehen und warum gute Kommunikation über den Erfolg datengetriebener Initiativen entscheidet. Data Storytelling war für uns nie ein kurzfristiger Trend, sondern ein grundlegender Perspektivwechsel.
Denn Datenkommunikation bedeutete für uns immer weit mehr als Dashboards oder Visualisierungen. Im Kern ging es um Menschen. Um die Frage, wie Daten so kommuniziert werden können, dass sie im Arbeitsalltag tatsächlich wirksam werden.
Doch in den letzten Jahren wurde für uns immer deutlicher: Damit endet die Aufgabe nicht.
Mit der rasanten Entwicklung rund um Künstliche Intelligenz stehen Unternehmen heute vor einer noch größeren Herausforderung — nicht nur technologisch, sondern menschlich und organisatorisch.
Auch hier sehen wir: KI-Initiativen scheitern selten ausschließlich an der Technologie. Sie scheitern daran, dass Menschen nicht mitgenommen werden. Dass Komplexität überfordert. Dass Organisationen keine klare Vorstellung davon haben, welche Rolle Technologie eigentlich für ihre Zukunft spielen soll.
Deshalb beschäftigen wir uns heute intensiver denn je mit gehirngerechter Komplexitäts- und Technologiekommunikation. Mit der Frage, wie Unternehmen einen menschenwürdigen und wirtschaftlich tragfähigen Zugang zu KI entwickeln können — ausgerichtet an ihren strategischen Kernkompetenzen und nicht am kurzfristigen Hype.
Wir gehen damit bewusst einen Schritt weiter:
von „KI erklären“ hin zu echter organisationaler Befähigung.
Der Category Move von „Datenkommunikation“ hin zu „Mensch-first Daten & KI“ macht deshalb vor allem etwas sichtbar, das schon lange Teil unserer Arbeit ist.
Mit dem Relaunch geben wir dieser Entwicklung nun einen klareren Rahmen — in unserer Marke, unserer Sprache und unseren neuen Trainings- und Beratungsformaten.
Und wir sind überzeugt: Auch in Zukunft werden wir nicht den Trends hinterherlaufen. Wir werden weiterhin Themen früh sichtbar machen, neue Perspektiven in den Markt bringen und aktiv mitgestalten, wie Unternehmen Daten und KI menschlich sinnvoll einsetzen können.
Julia Zukrigl über die Entwicklung hinter der Marke
„Wenn ich heute auf unseren Relaunch blicke, dann fühlt er sich nicht wie ein einzelnes Projekt an. Sondern wie eine Entwicklung, die schon vor längerer Zeit begonnen hat.
Vor rund eineinhalb Jahren haben wir begonnen, unser Data-Storytelling-Training grundlegend weiterzuentwickeln. Nicht, weil die Methode nicht funktioniert hätte — ganz im Gegenteil. Data Storytelling wirkt.
Aber gleichzeitig wurde immer klarer: In unserer Arbeit geht es längst um tiefere Fragen.
Warum arbeiten wir eigentlich mit Daten?
Wer sind wir, wenn wir mit Daten arbeiten?
Wie verändert Technologie unsere Rolle als Menschen und Organisationen?Besonders in Kommunikationsinitiativen rund um Data Science und KI-Projekte wurde deutlich, dass Verständnis allein heute nicht mehr die größte Herausforderung ist.
Die größere Herausforderung lautet:
Wer wollen wir im Zeitalter der Technologie sein?
Mit langjährigen Kundinnen und Kunden beschäftige ich mich schon länger mit genau diesen Fragen. In vielen tiefen Gesprächen ging es nicht mehr nur um Datenkompetenz oder KI-Strategien. Sondern um Verantwortung, Orientierung und die Frage, wie wir Arbeit neu definieren können, ohne Menschen dabei zu verlieren.
Und irgendwann wurde klar: Diese Themen müssen auch in unserem Außenauftritt sichtbar werden.
Wir verabschieden uns deshalb nicht von Data Storytelling. Ganz im Gegenteil. Data Storytelling bleibt ein zentrales Fundament unserer Arbeit.
Aber wir erweitern die Perspektive.
Von der reinen Datenkommunikation hin zur größeren Frage, wie Unternehmen Daten und KI menschlich sinnvoll gestalten können.
Für mich persönlich war schnell klar, dass diese Weiterentwicklung kein klassisches Marketingprojekt werden darf. Mensch first meine ich mit Haut und Haaren.
Diese Weiterentwicklung betrifft nicht nur unsere Marke. Sie betrifft die Frage, wer wir als Unternehmen sind und welchen Beitrag wir in dieser Zeit leisten wollen.
Und wenn ich ehrlich bin, dann haben die eigentliche Veränderung vor allem unsere Kundinnen und Kunden angestoßen — mit ihren klugen Fragen, ihrer Offenheit und den vielen ehrlichen Gesprächen darüber, was wir in diesem technologischen Zeitalter eigentlich tun wollen und sollen.
Aus diesen Gesprächen haben sich die INTANUMBA Labs geformt.“
Das Logo, die neue Website und unsere Learning Labs
Unser Leitsatz lautet:
„Zwischen den Daten zeigt sich der Mensch.“
Und genau dieser Gedanke steckt auch im neuen Namen und im gesamten Markenauftritt.
INTANUMBA — also quasi „Internumber“ — beschreibt für uns den Zwischenraum zwischen Technologie, Daten und Menschlichkeit. Den Raum, in dem nicht nur Informationen sichtbar werden, sondern Menschen, Entscheidungen und Verantwortung.
Auch im Logodesign wird dieser Gedanke sichtbar: Das „I“ am Beginn von INTANUMBA ist als Zahl 1 gestaltet, die letzten beiden Buchstaben orientieren sich an den Zahlen 3 und 4.
Die pulsierenden Farben Orange und Magenta referenzieren auf den menschlichen Körper, auf Lebendigkeit und Emotion.
Denn in den INTANUMBA Labs verstehen wir Menschen nicht als reine Synapsennetzwerke. Menschen entscheiden nicht ausschließlich rational. Sie handeln mit Erfahrung, Emotion, Intuition und Kontext.
Mit Haut und Haaren.
Diese Klarheit zieht sich auch durch unsere neue Website und unsere Leistungen.
Neben unseren etablierten Data-Storytelling-Trainings öffnen wir nun das „Decision Excellence Lab“ nach einer intensiven Beta-Phase für weitere Interessierte. Dort beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Organisationen Entscheidungen in einer komplexen, daten- und KI-geprägten Welt menschlich und strategisch besser gestalten können.
Darüber hinaus entwickeln wir individuelle Trainingsformate für Inhouse-Akademien und Organisationen.
Wobei wir bewusst nicht mehr von klassischen Akademien sprechen.
Wir nennen sie „Learning Labs“.
Weil Lernen heute interaktiver, menschennäher und lebendiger werden muss.
Was gleich bleibt
Bei aller Veränderung gibt es Dinge, die sich nicht verändern werden:
- Unsere Haltung.
- Unsere Werte.
- Unsere Art der Zusammenarbeit.
Wir glauben weiterhin daran, dass gute Daten- und KI-Arbeit nur auf Augenhöhe funktioniert. Nicht mit Distanz, nicht mit Buzzwords und nicht aus einem Elfenbeinturm heraus.
Nahbarkeit, leichtgängige Zusammenarbeit mit Datenteams und fachliche Exzellenz bleiben zentrale Bestandteile unserer Arbeit.
Denn hohe Qualität entsteht dort, wo Menschen sich verstanden fühlen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln.
Wir verändern also nicht unser Fundament.
Wir machen sichtbarer, wofür wir schon lange stehen.
Der Blick nach vorne
Mit den INTANUMBA Labs verstehen wir uns künftig noch stärker als Brückenbauer:
zwischen Technologie und Organisationsentwicklung,
zwischen Datenexpert:innen und Fachbereichen,
zwischen technologischem Fortschritt und menschlicher Realität.
Wir erleben derzeit eine Zeit enormer technologischer Beschleunigung. Doch Geschwindigkeit allein schafft noch keine gute Zukunft.
Deshalb sehen wir es auch als unsere Aufgabe, den KI-Hype dort bewusst in seine Grenzen zu verweisen, wo Technologie zum Selbstzweck wird.
Gleichzeitig bedeutet Mensch first für uns keinesfalls Technologiefeindlichkeit. Im Gegenteil.
Wir wollen Technologie in Organisationen aktiv weiterentwickeln — aber auf eine Weise, die Menschen stärkt, Orientierung schafft und strategisch sinnvoll bleibt.
Wir werden weiterhin Themen sichtbar machen, die in unserer Branche oft noch unter der Oberfläche liegen. Fragen stellen, bevor sie Mainstream werden. Und Lösungen dafür entwickeln.
Denn wir glauben: Die Zukunft daten- und KI-getriebener Organisationen wird nicht allein durch Technologie entschieden.
Sondern durch die Fähigkeit, Menschlichkeit, Klarheit und Fortschritt miteinander zu verbinden.
Dieser Relaunch ist für uns kein Endpunkt. Er ist ein bewusster nächster Schritt.
Eine Entscheidung, noch klarer sichtbar zu machen, woran wir glauben und welchen Beitrag wir in einer Zeit leisten möchten, die von technologischer Beschleunigung und tiefgreifendem Wandel geprägt ist.
Denn zwischen all den Daten, Technologien und KI-Systemen arbeiten immer Menschen.
Und genau für diese Menschen gestalten wir unsere Arbeit.
Danke für euer Vertrauen, eure Offenheit und die vielen Gespräche, die diese Entwicklung überhaupt möglich gemacht haben.
Willkommen bei den INTANUMBA Labs.